Auswirkungen eines mehrtägigen Blackouts in Berlin

In einer aktuellen vom Bundesforschungsministerium beauftragten Studie wurde durchgespielt was passiert, wenn in Berlin für mehrere Tage der Strom ausfällt.

Das Ergebnis im worst case: Chaos und Plünderungen !

Laut der Projektleiterin Brigitta Sticher von der Berliner Hochschule für Wirtschaft und Recht ist „das Krisenmanagement von unten unterentwickelt“  – eine sehr höfliche Beschreibung was droht.

Hier die Fakten:

  • Die Berliner Bevölkerung bleibt größtenteils ohne Informationen. Es gibt keine Strategie wie die Berliner erfahren können wie Sie Hilfe bekommen.
    • Das Internet, Fernsehen und Radio funktionieren nicht mehr und fast niemand hat noch batteriebetriebene Radios.
    • telefonisch Hilfe zu holen ist nicht möglich
  • In den Problemvierteln der Stadt wird es sehr schnell zu Ausschreitungen und Plünderungen kommen. Die Behörden hätten bei einem Kollaps kaum Chancen das öffentliche Leben aufrecht zu erhalten.
  • Es gibt masive Infrastrukturprobleme:
    •  So reicht der Kraftstoff für die Notstromaggregate bei der Polizei, Feuerwehr und Krankenhäuser für max. 24 Std. Bei den Wasserwerken reicht der Kraftstoff für 12 Std. !
    • stehender Verkehr
    • In hohen Gebäuden gibt es keine Wasserversogung.
  • In ganz Berlin gibt es nur 2 Tankstellen mit einer eigenen Notstromversorgung, d.h. die Autofahrer bekommen auch kein Benzin.

Als Ergebnis dieser Studie sollen nun neue Sicherheitssysteme entwickelt und feste Informationspunkte eingerichtet werden, u.a. soll eine Datenbank mit Angaben zu Pflegeheimen, Kriminalitätsrate und Hochhäuser erstelt werden.

Betrachtet man den letzten kurzen Stromausfall in Hannover, so waren hier vor allem kleinere  Pflegeheime ohne eigene Notstromaggregate die kritischsten Punkte, da hier einige Bewohner auf Geräte zur Sauerstoffversorgung laufend angewiesen waren.

In der Berliner Politik sorgte das Ergebnis dieser Untersuchung für Entsetzen.

3 thoughts on “Auswirkungen eines mehrtägigen Blackouts in Berlin

    • Nein, kann es nicht. Der geffcrchtete Blackout ist ein reines Mediengespenst.Bereits heute ist Deutschland in der Lage, esnien Energiebedarf komplett ohne Atomkraftwerke zu deckne, indem es auf die Mf6glichkeiten der bereits bestehenden erneuerbaren Energien zurfcck greift und natfcrlich auch auf fossile Brennstoffe. Dauerhaft steht natfcrlich auch ein Abbau der fossilen Energieerzeugung auf dem Plan. Was derzeit jedoch noch ein Problem ist, ist der Ausbau des Stromnetzes allgemein in Deutschland (Transformatoren, Hochspannungsleitungen, ). Dies ist teilweise so schwach, dass die benf6tigen Energien nicht von A nach B transportiert werden kf6nnen. Aus diesem Grund muss das Stromnetz ausgebaut werden. Allerdings sind die daffcr benf6tigen Investitionen nicht vergleichbar mit den in den Medien heraufbeschworenen Zahlen, sondern viel geringer und auch in wenigen Jahren (unter 5) zu schaffen.Aber noch hat Europa einen europe4ischen Strommarkt. Das heidft derzeit kf6nnte man fehlende Energien, egal warum, wieso, weshalb audferhalb einkaufen. Da kann dann natfcrlich aber auch mal wieder ein Watt Atomstrom dabei sein. Ein richtiger Aussteig ist eben nur durch die Zusammenarbeit in Europa mf6glich aber irgendwer muss ja schliedflich den Anfang machen. Und als bevf6lkerungsreichstes Land der EU haben wir ja immerhin auch am meisten zu verlieren, wenn son Atomkraftwerk mal hoch geht

  1. Ein Stromausfall ist nur durch äussere Umstände realistisch, (unabhängig der Wahrscheinlichkeit) Kathastrophen, Terror Anschläge, Krieg, Internet Angriffe, Wirtschaftszusammenbruch und Masseninsolvenz…

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